1925 e.V.
Gemeinsam stark im Sport und Leben
Unser Verein
Tradition seit 1925 – Gemeinsam stark im Sport und Leben. Erfahren Sie mehr über unsere Geschichte und unsere Werte.
Die Wurzeln der DJK Au am Rhein reichen zurück bis zum 8. Juni 1921, als der Katholische Jugend- und Jungmännerverein gegründet wurde. Zunächst traf sich die kleine Gemeinschaft alle vier Wochen zu Versammlungen und Vorträgen über verschiedenste Themen. Doch bald wuchs der Wunsch, sich auch sportlich zu betätigen. 1923 entstand eine erste Handballabteilung mit 20 Mitgliedern. Ein Jahr später, im Sommer 1924, fand auch der damals noch wenig verbreitete Fußballsport seinen Platz im Verein. Zwei Mannschaften wurden gegründet, mit Otto Haitz als Spielleiter. Gleichzeitig versuchte sich eine kleine Gruppe unter Kilian Ganz am Turnsport. Bis Anfang 1925 war die Mitgliederzahl bereits auf 60 angewachsen.
Verwaltung
Die Spitze unseres Vereins:
Jürgen Reichert
Vorstand
Aufgaben:
Finanzen/Öffentlichkeit
07245-7671 (privat)
07245-927719 (geschäftlich)
Thomas Schark
Vorstand
Aufgaben:
Koordination Abteilungen
07245-82441
Gudrun Klein
Vorstand
Aufgaben:
Jugend
Tobias Ball
Schriftführer
Martin Weßbecher
Kassenwart
Marcel Gerundt
Technischer Leiter
Lara Car
Leiterin Jugend
Artur Weisenburger
Beisitz Verwaltung
Leitung Clubhaus
Bea Ball
Beisitz Verwaltung
Wofür steht DJK?
Die drei Großbuchstaben DJK stehen für den Namen „Deutsche Jugendkraft“ und sind keine Erfindung der Gründer des DJK Sportverbandes. Jugendkraft war ein häufig verwendeter und selbsterklärender Begriff der Alltagssprache dieser Zeit, der auch in anderen Kulturen, Sprachen und Sportbereichen verwendet wurde (z. B. Italien: Juventus). Er meinte die Summe aller positiven, kraftvollen, kreativen Eigenschaften der Jugendzeit schlechthin, ohne dass diese damit auf den Lebensabschnitt Jugend begrenzt wären.
Weit verbreitet sind die Vermutungen, dass die Gründer der DJK den Namen aus der Bibel abgeleitet haben. Carl Mosterts zitiert z. B. an verschiedenen Stellen aus dem Buch der Sprüche „Der Ruhm der Jungen ist ihre Kraft“ (Spr 20,29). Diese Überlegung scheint nach neueren Recherchen aber falsch zu sein. Bereits lange vor der Gründung von DJK-Vereinen oder – Abteilungen ist das Wort „Jugendkraft“ in der sportlichen nichtkonfessionellen Jugendarbeit in Gebrauch. Vor allem im Ringersport ist der Begriff als Vereinsname um 1900 populär. Bereits 1897 wird in Berlin der Kraftturnverein Jugendkraft III (Schwerathletik, Kunstturnen, Artistiksport) gegründet.
Bis 1910 finden sich mindestens sieben weitere Ringervereine mit dem Namen Jugendkraft, die allesamt nicht zur katholischen Sportbewegung gehören. Neben der sportlichen Jugendarbeit ist der Name auch in der evangelischen Schülerarbeit mehrfach in Gebrauch. 1910 wird die Zeitschrift „Jugendkraft“ (Monatsschrift der jüngeren Bibelkreis’ler) in Barmen herausgegeben. Zudem erscheint in deutscher Übersetzung in mehreren Auflagen (zweite Auflage 1911) ein Geschenkbuch des Dänen Ricard Olfert (1872-1929) zur Konfirmation, das ebenfalls den Titel Jugendkraft trägt.
Trotz anderslautender Behauptungen ist das Wort Jugendkraft auch im modernen Sprachgebrauch nicht ausgestorben. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist von 1999-2001 das Wort nachgewiesen im politischen Zusammenhang (Putin empfiehlt sich als Politiker durch „unverbrauchte Jugendkraft“’), im wirtschaftlichen (der Euro wird „Jugendkraft“ zugeschrieben) und auch im sportlichen („Liverpools Jugendkraft sucht den Geist der Beatles“ / UEFA-Cup 2001). Daneben ließen sich eine Reihe weiterer Belege nennen, in denen das Wort „Jugendkraft“ auftaucht.
Von Käthe Kollwitz gibt es den überzeugenden Ausspruch: „Das Alter ist nicht ein Rest von Jugendkraft, sondern ein ganz Neues, für sich Bestehendes, Großes.“
Weitere Informationen über die Aufgaben und die Geschichte der DJK finden sie hier:
100 Jahre DJK Au am Rhein
100 JAHRE Gemeinsam stark im Sport und Leben
Wir freuen uns, in diesem Jahr gemeinsam auf das 100-jährige Bestehen unseres Vereins blicken zu können. Es sind 100 Jahre mit vielen Höhen und Tiefen. Es gab immer wieder Schicksalsschläge und es wurden dem Verein auch immer wieder Steine in den Weg gelegt. Der Verein kam aus diesen Krisen immer wieder gestärkt hervor. Die Gemeinschaft, die uns auszeichnet, hat es allen Widrigkeiten zum Trotz geschafft, den Verein immer wieder fortzuentwickeln. In unserem Vereinsmotto „Gemeinsam Stark im Sport und Leben“ wird dies eindrucksvoll dokumentiert. 1925 wurde unser Verein, der aus dem Katholischen Jugend- und Jungmännerverein hervorging, gegründet. 1933 kam dann das Verbot durch die Nationalsozialisten. Es dauerte dann bis 1957, bis die Wiedergründung erfolgte. Es wurden Herausforderungen wie Sportplatzbau, Clubhausbau etc. gemeistert. In den Folgejahren entwickelte sich der Verein vom Fußballverein immer mehr zum Breitensportverein. Es wurde immer Wert darauf gelegt, ein breites Spektrum für die ganze Familie anzubieten. In den letzten Jahren war ein fast schon dramatischer Umbruch zu verzeichnen. Nachdem zunächst im Jahre 2016 die Fußballabteilung aufgegeben wurde, kam 2020 die Entscheidung, das Clubhaus abzureißen und dafür ein neues Clubhaus mit Gymnastikraum zu bauen. Der Neubau konnte in 2024 fertiggestellt werden und wir können einen enormen Aufschwung dadurch verzeichnen. Das Spektrum wurde inzwischen enorm erweitert und die Mitgliederzahl erhöht sich stetig. Wir bedanken uns bei allen Unterstützern, Helfern und Gästen ganz herzlich. Unserem Verein wünschen wir eine glückliche Zukunft und weiterhin ein familiäres Umfeld für Jung und Alt.
Jürgen Reichert
Vorstand
Vereinschronik
1925
Gründung und Verbot
Im März 1925 leitete der sportbegeisterte Kaplan Walter die Gründungsversammlung der DJK Au am Rhein als Abteilung des Jugendvereins. Von Anfang an nahm der Verein mit einer ersten und zweiten Fußballmannschaft am Ligabetrieb des DJK-Verbandes Mittelbaden teil. Spiele führten die Mannschaften in zahlreiche Orte der Umgebung, bis nach Pforzheim und Achern. Eine große Herausforderung stellte die Anreise dar: Pferdefuhrwerke, Viehtransporter oder Lieferwagen waren die einzigen verfügbaren Transportmittel. Trotzdem gelang es der DJK, den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten. Ein bedeutendes Ereignis war der erste DJK-Jugendtag, der 1925 in Au am Rhein stattfand. Auf dem Sportplatz am Rheindamm wurden Fußballspiele, Turnvorführungen sowie Leichtathletikwettkämpfe ausgetragen. Ein feierlicher Festgottesdienst, ein Festumzug durch die festlich geschmückten Straßen und eine Abendveranstaltung mit Theateraufführung rundeten die Feierlichkeiten ab.
1926 - 1932
Erste Erfolge und Gemeinschaftsgeist
Am 13. Juni 1926 konnte der Verein dank zahlreicher Gönner und Helfer eine wertvolle Vereinsfahne weihen. Dieses Ereignis wurde mit einem großen Dorffest und zehn Gastvereinen gefeiert. In den folgenden Jahren etablierten sich die beiden Fußballmannschaften in der Liga und nahmen neben den Verbandsspielen auch an Pokal- und Freundschaftsspielen teil. Der Sportplatz am Rheindamm wurde zum Mittelpunkt des Vereinslebens.
1933
Verbot und die Auflösung
Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 fand die sportliche Entwicklung der DJK Au am Rhein ein abruptes Ende. An einem Sonntagmittag, als sich die Mannschaft vor der Gaststätte „Rose“ versammelt hatte, wurden alle Spiele und Aktivitäten mit sofortiger Wirkung untersagt. Der Verein wurde aufgelöst und sein Vermögen beschlagnahmt. Doch die Vereinsfahne konnte gerettet werden: Sie wurde heimlich in die Sakristei der Kirche gebracht und dort als Kirchengut registriert. Unter dem Schutz des Konkordats überstand sie die folgenden Jahre unversehrt.
1945
Neuanfang nach dem Krieg
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs untersagte die Militärregierung zunächst die Wiedergründung von Sportvereinen mit konfessionellem Hintergrund. Deshalb schlossen sich alle sporttreibenden Kräfte in Au am Rhein zunächst unter dem gemeinsamen Dach des „Sportvereins Au am Rhein“ zusammen. In den 1950er Jahren erlebte der Sport einen neuen Aufschwung. Die große Begeisterung der Jugend führte zur Wiedergründung des Turnvereins Au am Rhein und auch die Nachkommen ehemaliger DJK-Mitglieder strebten danach, die DJK erneut als eigenständigen Verein zu etablieren.
Wiedergründung
1957
Ein Neuanfang mit starken Wurzeln
Nach über zwei Jahrzehnten des erzwungenen Stillstands erlebte die DJK Au am Rhein am 25. April 1957 ihre Wiedergründung. In einer bewegenden Versammlung bekannten sich 60 Teilnehmer spontan zur Tradition des Vereins und traten ihm erneut bei. Besonders erfreulich war die Unterstützung der noch lebenden Gründungsmitglieder, die den jungen Sportlern als Rückhalt dienten. Zum 1. Vorsitzenden wurde Ludwig Busch gewählt, der bereits 1933 vor der Auflösung an der Spitze des Vereins gestanden hatte. Mit der Wiedergründung trat die DJK sowohl dem DJK-Hauptverband als auch dem Mittelbadischen Fußballverband bei. Als Sportangebote wurden Fußball, Tischtennis und Leichtathletik in der Vereinssatzung verankert. Bereits im Juni 1957 nahm die neu formierte Fußballmannschaft am Diözesansportfest teil und belegte unter 50 Vereinen einen beachtlichen 7. Platz. Im Herbst 1957 begann der offizielle Spielbetrieb in der CKlasse des Südbadischen Fußballverbandes. Die ersten Spiele auf dem Rasenspielfeld am Waseme (heutiger Schulhof) stellten die junge Mannschaft vor große Herausforderungen, da viele Gegner bereits über acht bis zehn Jahre Erfahrung verfügten. Die Tischtennisgruppe fand ihr Zuhause im Pfarrzentrum, wo sie mit großem Eifer trainierte.
1958 - 1959
Aufbau der Jugendarbeit und sportliche Höhepunkte
Die Bedeutung einer nachhaltigen Jugendarbeit wurde früh erkannt. Bereits 1958 gründeten die Jugendtrainer Konrad Abert und Konrad Bauer eine C-Jugendmannschaft, die zwei Jahre später durch eine A-Jugend ergänzt wurde. Ein weiteres sportliches Highlight war die Teilnahme von 32 DJK-Mitgliedern am Bundessportfest in Stuttgart 1959, das 70.000 DJK-Sportler aus ganz Deutschland zusammenführte.
Jahre des Wachstums und Erfolgs
1960
Ein neues Spielfeld entsteht
Ein bedeutender Wechsel in der Vereinsführung erfolgte am 4. Mai 1960, als August Bitterwolf das Amt des 1. Vorsitzenden von Ludwig Busch übernahm. In dieser Zeit stand die DJK vor einer großen Herausforderung: Nach der Dammverlegung am Oberwald konnte der Verein das inzwischen unbespielbar gewordene Spielfeld am Rheindamm übernehmen. Mit enormem Einsatz wurde das Gelände in den Jahren 1960/61 durch über 1.100 freiwillige Arbeitsstunden und den Einsatz von 500 DM für Materialkosten in eine neue Sportstätte verwandelt. Die Mitglieder führten eine Planierung, eine Neueinsaat, eine Spielfeldumrandung sowie den Bau eines kleinen Trainingsfeldes mit provisorischer Beleuchtung durch.
1961
Feierliche Einweihung des neuen Sportplatzes
Der Lohn dieser Anstrengungen wurde am Pfingstwochenende vom 3. bis 5. Juni 1961 in einem groß angelegten Sportfest gefeiert. Mit einem feierlichen Gottesdienst wurde das neue Rasenspielfeld offiziell eingeweiht. Ein besonderes Ereignis war die Weihe des neuen DJK-Banners, das in den Vereinsfarben grün-weiß erstrahlte. Der Festabend in der Festhalle wurde von den örtlichen Vereinen – darunter Musikverein, Handharmonika-Club, Gesangverein, Kirchenchor, Turnverein sowie einer Theatergruppe der DJK – feierlich umrahmt. Beim Sportprogramm traten nicht nur Mannschaften aus der näheren Umgebung, sondern auch aus Mühlacker, Schwetzingen, Offenburg und St. Georgen an. Am 13. Dezember 1961 fand eine Generalversammlung statt, in der Anton Hertweck zum 1. Vorsitzenden gewählt wurde. Die DJK zählte zu diesem Zeitpunkt 114 Mitglieder und war endgültig in einer neuen Ära angekommen.
1963
Vereinsregistereintrag und erstes Zeltlager
Wegen des bevorstehenden Neubaus eines Clubhauses wird der Eintrag in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Rastatt beschlossen. Vom 5. bis 11. August 1963 wird mit 30 Jungen das erste Zeltlager der DJK bei Hausach im Kinzigtal organisiert. Ein großes Wagnis zu dieser Zeit, das sich aber in den Folgejahren als großer Renner der DJK erweisen sollte. 27 Jungen erlebten mit Konrad und Rosel Stolz sowie Günter Reichert viele schöne Ferientage und viel Freude. Im Sommer 1963 erhält der Verein nach schwierigen Verhandlungen mit den entsprechenden Behörden die Baugenehmigung für das Clubhaus und die Zusage einer finanziellen Beteiligung durch die Sportförderung beim Badischen Sportbund. Die Bauarbeiten werden umgehend aufgenommen, am 2. November 1963 der Grundstein gelegt und am 30. Januar 1964 das Richtfest gefeiert.
1964
Einweihung des Clubhauses
Nach einem Jahr Bauzeit konnte am 27. September 1964 das neue Heim der DJK seiner Bestimmung übergeben werden. Mit der Fertigstellung des Gebäudes waren optimale Voraussetzungen nicht nur für die sportliche Betätigung, sondern auch für Bildungsarbeit, Spiele und Zusammenkünfte geschaffen. Mit 6.500 freiwilligen Arbeitsstunden und ca. 29.000 DM an Spenden und Barmitteln aus der Vereinskasse hat der junge Verein eine großartige Leistung vollbracht, die in einem Einweihungsfest unter Teilnahme der örtlichen Vereine und vieler Gäste gebührend gefeiert wurde.
1965
40-Jähriges Jubiläum
Vom 10. bis 12. Juli 1965 feierte die DJK in einem großen Sportfest ihr 40-jähriges Bestehen. Ein Festabend unter Mitwirkung der örtlichen Vereine, ein Festgottesdienst mit Totenehrung, ein Festzug durch die Gemeinde und ein umfangreiches Sportprogramm mit vielen Gastvereinen bildeten die Hauptprogrammpunkte.
1966
Sportlicher Aufschwung
Mit der Verpflichtung von Sportlehrer Lothar Strehlau aus Durmersheim im Februar 1966 erlebte die gesamte Fußballabteilung einen großartigen Aufschwung. Auch die A-Jugend mit dem zweiten Tabellenplatz hat von dem Aufwärtstrend profitiert, währen die D-Jugend sogar Bezirksmeister wird. Auch in der Leichtathletik können sowohl beim Diözesansportfest in Karlsruhe und bei den leichtathletischen Wettkämpfen beim Jugendfest der DJK Rastatt Erfolge erzielt werden. Bei beiden Wettbewerben tritt die DJK mit ca. 30 Jugendlichen an. Der gesamte Verein hat zwischenzeitlich 190 Mitglieder.
1967
10 Jahre seit der Wiedergründung
In der DJK treiben 2 Senioren- und 6 Jugendmannschaften Fußballsport. Mit einem Sportfest vom 16. bis 19. Juni wird das 10-jährige Bestehen seit der Wiedergründung gefeiert.
1969
Aufstieg in die B-Klasse
Am 15. und 16. Juni führt Jugendleiter Konrad Bauer unter Teilnahme von 12 Mannschaften der C- und D-Jugend das 1. DJK-Jugendturnier erfolgreich durch. Unter Trainer Huber gelingt der Aufstieg der 1. Mannschaft in die nächsthöhere Spielklasse, die B-Klasse. Der Aufstieg nach 12 Jahren wird in einer Aufstiegsfeier gebührend gefeiert.
1970
Sportliches und soziales Engagement
Vom 13. bis 14. Juni 1970 wird das 3. Jugendturnier für B- und C-Jugendmannschaften organisiert. Zwölf Mannschaften kämpfen um die begehrten Preise. Als besonderes Highlight trifft die A-Jugend des KSC auf eine A-Jugend-Bezirksauswahl. Das 45-jährige Bestehen der DJK wird vom 3. bis 6. Juli 1970 mit einem großen Sportfest gefeiert. Erstmals startet der Verein zudem die Aktion „Gefangenenhilfe für die JVA Bruchsal“, die auf große Resonanz stößt. Der Verein wächst weiter und zählt mittlerweile 233 Mitglieder
1972
Wechsel an der Vereinsspitze
Anton Hertweck muss aus gesundheitlichen Gründen das Amt des ersten Vorsitzenden niederlegen. Mit überwältigender Mehrheit wird Edgar Busch als neuer Vereinsvorstand gewählt. Zum Dank für seine langjährige Arbeit wird Anton Hertweck zum Ehrenvorstand ernannt.
1973
Erweiterung des Sportangebots
Erstmals nimmt eine E-Jugend an Verbandsspielen teil. Nachdem die Aktivitäten in der Leichtathletik und im Tischtennis mangels Übungsleitern in den letzten Jahren eingestellt wurden, erinnert sich der Verein an seine Verpflichtung als „Verein für Leistungs- und Breitensport“ und gründet eine Frauengymnastik- sowie eine Trimm-Dich-Gruppe.
1974
Erfolge der Jugend und Ehrungen
Die jüngsten Fußballer der DJK beweisen ihr Können: Beim Torwandschießen auf der Platzanlage des RSC Rastatt gewinnen sie unter 160 Teilnehmern einen Satz Trikots und 11 Paar Fußballstiefel, überreicht von Heinz Fütterer. Zudem werden 17 verdiente Mitglieder für ihre langjährige Mitarbeit mit der Ehrennadel des Diözesanverbandes ausgezeichnet.
1975
50 Jahre DJK Au am Rhein
Vom 31. Mai bis 9. Juni 1975 feiert die DJK ihr 50-jähriges Bestehen mit einem großen Fest. Eine von Schriftführer Konrad Stolz verfasste Festschrift dokumentiert eindrucksvoll die Geschichte des Vereins. In einer feierlichen Stunde, umrahmt von Musikverein, Kirchenchor und Handharmonika-Club, werden zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Fußball- und DJKVerband begrüßt. Das Programm umfasst einen Festgottesdienst mit Totenehrung, einen Festzug, ein umfangreiches Sportprogramm sowie einen großen Heimatabend mit der Schwarzwaldfamilie Seitz. Ein Kinderfestzug, ein Ballonwettbewerb und ein Tanzabend runden die Jubiläumsfeierlichkeiten ab.
1976
Einführung des Lauftreffs
Erstmals nimmt eine F-Jugend am Spielbetrieb teil. Auf Initiative von Edgar Busch greift die DJK eine Aktion des Deutschen Sportbundes auf und richtet als einer der ersten Vereine im Landkreis Rastatt einen wöchentlichen Lauftreff ein. Zur Eröffnung konnten der international bekannte Langstreckenläufer Jochen Gossenberger aus Karlsruhe, Bürgermeister Weßbecher und 50 Teilnehmer begrüßt werden.
1977
Wechsel im Vorstand und Ausbau des Breitensports
Konrad Weisenburger löst Edgar Busch als 1. Vorsitzenden ab. 87 Jugendliche finden in A-, B-, C-, D- und E-Jugendmannschaften ihre sportliche Heimat bei der DJK. Die verstärkte Ausrichtung auf den Breitensport zeigt erste Erfolge: Die Trimm-Dich-Gruppe nimmt an 12 Volks- und Marathonläufen teil, und die Wandergruppe verzeichnet mit 120 Teilnehmern bei einer Wanderung im Elsass einen Rekord.
1979
Bau des Hartplatzes
Mit finanzieller Unterstützung des Badischen Sportbundes, der Gemeinde und des Ordinariates Freiburg erstellt die DJK nördlich des Rasenplatzes einen Hartplatz mit Flutlichtbeleuchtung. Die Wandergruppe der DJK bewältigt den Westweg von Pforzheim nach Basel. Zwischen der DJK und dem SV Au werden Spielgemeinschaften für A- und E-Jugend vereinbart. Nach 21 erfolgreichen Jahren gibt Konrad Bauer sein Amt als Jugendleiter ab.
1982
Einweihung der neuen Sportanlage
Nach 10-jähriger Planungs- und Bauzeit kann am 15. August 1982 die neue Sportanlage mit Rasen- und Hartplatz feierlich eingeweiht werden. Im Rahmen eines Sportfestes wird die Anlage übergeben. Die Baukosten von rund 500.000 DM teilen sich die Gemeinde, der Landkreis, der Südbadische Fußballverband, der Sporttotto und die DJK Au. Mit der neuen Anlage verfügt die DJK über optimale Voraussetzungen für die Zukunft.
1984
Erweiterung des Clubhauses beginnt
Die Arbeiten zur Erweiterung des Clubhauses mit zwei zusätzlichen Umkleideräumen, einem Abstellraum für den Wirtschaftsbetrieb, einem Jugend- und Sitzungsraum sowie einer Garage werden begonnen. In den Erweiterungsbau wird zudem die WC-Anlage der Gemeinde für Festplatz und Grillhütte integriert.
1985
60-Jähriges Jubiläum und Clubhaus-Erweiterung
Die DJK feiert vom 6. bis 10. Juni ihr 60-jähriges Bestehen mit einem großen Sportprogramm, einem Festgottesdienst und einem bunten Abend mit den örtlichen Vereinen sowie einer Zaubershow. Im Rahmen der Festlichkeiten wird die Clubhaus-Erweiterung offiziell eingeweiht. In einem außerordentlichen Kraftakt leisten die Mitglieder 4000 freiwillige Arbeitsstunden, um das Clubhaus den gestiegenen Anforderungen anzupassen.
1986
Hochwasser und neue Vereinszeitschrift
Das jährliche Sportfest muss aufgrund einer Überflutung des Sportgeländes am Festplatz bei der Schule durchgeführt werden. Die Verwaltung beschließt die Einführung einer eigenen Vereinszeitschrift, „DJK aktuell“, um die Mitglieder noch umfangreicher über das Vereinsgeschehen zu informieren. Die Schriftleitung übernimmt Helmut Merz. Sportlich gibt es ebenfalls Erfolge: Nach der E-Jugend 1983 wird auch die C-Jugend Staffelmeister. Zudem organisiert die DJK am 17. Oktober mit großem Erfolg eine brasilianische Nacht in der Rheinauhalle mit der Gruppe „Escola de Samba“
1987
Abschied und neue Impulse
Konrad Stolz tritt nach über 25 Jahren als Schriftführer und Geschäftsführer zurück. Seit der Wiedergründung 1957 prägte er die geistige Ausrichtung der DJK maßgeblich. Am 15. März 1987 wird das Sportangebot um eine Jazz-Tanz-Gruppe erweitert. Zudem kommt es in der Kreisliga A zum ersten Verbandsspiel zwischen DJK und SV Au, das die DJK mit 1:0 gewinnt. Die Wandergruppe absolviert den SchwarzwaldWestweg von Pforzheim nach Basel.
1988-1990
Ein Verein für Alle
Nach elf Jahren gibt Konrad Weisenburger das Amt des 1. Vorsitzenden an Willi Hartenstein ab und wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Beim DJK-Zeltlager in Lohrbach/Odenwald dürfen erstmals auch Mädchen teilnehmen und die „Pampers“ werden ins Leben gerufen. Beides findet großen Zuspruch. Am 22. Juni kommt es zu einem internationalen Freundschaftsspiel: Die D- und C-Jugendmannschaften aus Vantaa, der Partnerstadt des Landkreises Rastatt, treten gegen die DJK an – auf einem festlich geschmückten Sportgelände mit deutschen und finnischen Flaggen.
1991
Neue Überdachung und erster Volkswandertag
Nach nur vierwöchiger Bauzeit wird die Überdachung auf dem Clubhaus-Vorplatz am 9. Mai 1991 mit einem Dammfest eingeweiht. 450 freiwillige Arbeitsstunden und eine großzügige Spende ermöglichten das Bauvorhaben. Zudem wurden 18.000 DM in die Erneuerung der Flutlichtanlage investiert. Die Breitensportabteilung veranstaltet mit Unterstützung der Raiffeisenbank Südhardt den ersten Volkswandertag.
Satzung
Leitbild
Präventionsordnung
Die drei Großbuchstaben DJK stehen für den Namen „Deutsche Jugendkraft“ und sind keine Erfindung der Gründer des DJK Sportverbandes. Jugendkraft war ein häufig verwendeter und selbsterklärender Begriff der Alltagssprache dieser Zeit, der auch in anderen Kulturen, Sprachen und Sport